Der Look von Kate Middleton

© Andres Rodriguez - Fotolia.com

© Andres Rodriguez - Fotolia.com

Kate Middleton ist schon seit Langem nicht mehr nur für ihren sicheren Platz im Königshaus hoch angesehen, sondern darf sich mittlerweile eine der beliebtesten Stilikonen unserer Zeit nennen. Die Stoffe, die an ihrem Körper durch die High Society getragen werden, sind angesagt und werden nur zu gern nachgestylt. Spätestens seit sie in dem viel bestaunten Traumkleid von Alexander McQueen ihrem Prinzen das Ja-Wort gab, ist ihr nicht nur die königliche, sondern auch die modische Krone sicher. Erstaunlich dabei ist, dass die Herzogin eigentlich keine besonders ausgefallenen Outfits trägt und sich ebenso wenig nur in exklusiven Sonderanfertigungen zeigt. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb ist sie innerhalb nur eines Jahres zu einem bejubelten Phänomen der Modewelt geworden.

Man ist sich einig darüber, dass ihre Kleider absolut in sind und lässt dies daran erkennen, dass spätestens am nächsten Tag besagte Outfits als ausverkauft gelten. Es scheint die Kombination aus sportlicher Lässigkeit und Glamour zu sein, die ihre Anhänger verzaubert. Sie versteht es, die Kreationen angesehener Designer mit einer selbstverständlichen Präsenz zu tragen, wie auch die einfachen Stücken, wie wir sie bei Zara und Co. in der Umkleidekabine vor dem Spiegel sehen.

Um eine gute Figur zu machen, mit Etikette ebenso wie mit modischer Stilsicherheit, braucht Kate Middleton also nicht unbedingt Traumroben, sondern schafft dies genauso in einfachen Jeans und T-Shirt. Zum Frühjahrs-Liebling zählt derzeit ein solches Outfit mit einfachem Schick. Eine farbig leuchtende Röhrenjeans wird hierzu mit schwarzem Blazer, lässigem Shirt und Tuch kombiniert. Dazu ein Paar klassische Pumps, die das Ganze aufwerten und ebenso alltagstauglich wie schick sind. Ein perfekter Look also, um sowohl im Büro als auch am Abend königlich zu glänzen.

Vorne kurz, hinten lang: Vokuhila für den Kleiderschrank

© Daniel Ernst - Fotolia.com

© Daniel Ernst - Fotolia.com

Wenn die Rede vom Vokuhila ist, schüttelt sich der ästhetische Sinn der meisten Zuhörer sichtbar und manchen entfährt nur ein müdes Lächeln zu der Modeerscheinung aus den bunten 80er Jahren. Doch was heute als geschmacklose Frisur verpönt ist, kann sich auf den roten Teppichen der Welt nun wieder ganz ohne Vorbehalt sehen lassen und wird gleichermaßen bestaunt und beklatscht. Als wiedergekehrter Trend findet sich der Vokuhila heute jedoch nicht mehr auf dem Haupt wieder, sondern meint Kleider und Röcke, die in dieser Saison in solcher Form wieder absolut angesagt sind.

Wer also 2012 mit dem Trend gehen will, sollte den heimischen Kleiderschrank unbedingt mit dem ein oder anderen Rock oder Kleid im Vokuhila-Look ausstatten. Unter Fachleuten liegt die Gefahr der Verwechslung zur verpönten Frisur natürlich weniger nah, da sich diese Form der Kleider hier auch Stufensaum nennt. Was also auf den Köpfen der Mode und Mitmenschen zuliebe nicht mehr ausgelebt werden sollte, darf nun eine Etage tiefer, am Rocksaum stattfinden.

Selbst auf dem roten Teppich braucht sich vor abschätzigen Blicken nicht mehr gefürchtet zu werden, denn auch hier konnte man schon seit einiger Zeit beobachten, wie der Trend an den Körpern von Top-Stars wiederbelebt wird. Mit Stars wie Jessica Alba, Anna Padquin oder Model Rosie Huntington-Whiteley, die zu den diesjährigen ELLE Style Awards in einem puderfarbenen Kleid von Designer Antonio Beradi erschien, durfte der Look aus den 80ern sein Comeback feiern.

Es muss jedoch nicht immer so glamourös zugehen und der Trend-Style darf in diesem Sommer in jeglichen Farben und Kombinationen ausgeführt werden. Das reicht sowohl vom edlen Schwarzen als Abendgarderobe, bis hin zum bunt bedruckten Hippie-Look. Auch die Längen dürfen variabel sein und der Vokuhila lässt sich ebenso als vorn gekürzter Maxi-Rock als auch in Midi-Länge tragen.

Eine Museumsausstellung zu Ehren Marc Jacobs

© Luftbildfotograf - Fotolia.com

© Luftbildfotograf - Fotolia.com

Wie viele kreative Seelen träumen von einer derartigen Erfolgswelle, wie auf der Marc Jacobs, neuer Chefdesigner von Louis
 Vuitton, schon seit Jahren reitet. Eine Pariser Ausstellung widmet dem
 Modeguru nun sogar eine ganze Ausstellung.

 Der 46-Jährige, der nun seit 1997 unangefochten den Chefsessel der Designabteilung von Louis Vuitton innehält, dürfte sich über die große Ehre einer eigens ihm gewidmeten Ausstellung wohl kaum noch wundern. Doch kann man Jacobs noch als Designer bezeichnen?

Die Bezeichnung Künstler ist angesichts der perfekt inszenierten Laufstegshows des New Yorkers sicher treffender. Der künstlerische Leiter von Louis Vuitton führte das Label durch schwierige Zeiten. Bei den Shows in New York, Paris, oder London sitzen neben den durchschnittlichen Modebloggern auch Filmgrößen wie Sofia Coppola in den vorderen Reihen.

Als Jacobs seine Arbeit beim französischen Modelabel begann, steckte dieses tief in der Sinnkrise. Die glorreichen Zeiten der Eleganz waren fast hinüber und man suchte nach einer Möglichkeit elitären Chic mit urbaner Mode zu verbinden. Genau hier trat Jacobs auf den Plan: Inspiriert vom Surrealisten Marcel Duchamp, der die Mona Lisa in einem Akt der Rebellion mit einem Schnurrbart verzierte, veränderte Jacobs für die Taschenkollektion das Firmenlogo Luis Vuittons. Er lies das LV gekonnt leger übersprühen, als seien dreiste Graffiti-Sprayer am Werk gewesen.

Das kam an. Die neue Kollektion wurde schnell Kult und die Zukunft der Marke war gesichert. Dieser freche Schachzug des Designers, ist nur eine von vielen Querverweisen an die moderne Kunst, die seine modische Arbeit so einzigartig machen. Gerade die Taschen, um nicht zu sagen die Koffer, waren es, die dem Unternehmen Vuitton zum Welterfolg verhalfen. Doch nicht nur modische Accessoires wie kleine Handtaschen gehören zur Erfolgsgeschichte von Louis Vuitton, auch praktische Reisetaschen  sind begehrte Ware von Fans der Luxus-Marke. Der alte Louis Vuitton, 1821 geboren, verkaufte bereits eine Reihe innovativer Kofferkollektionen an die Pariser High Society der damaligen Zeit. Genau wie Jacobs war auch schon der Firmengründer ein Visionär.

Neuer Chef-Designer bei Dior

© Franco Deriu - Fotolia.com

© Franco Deriu - Fotolia.com

Nachdem John Galliano letztes Jahr als Chefdenker des Modelabels Dior zurückgetreten ist, soll nun der Belgier Raf Simons Artistic Director des Hauses werden. Grund für den Rücktritt waren antisemitische Äußerungen des Briten. Dior hingegen konnte auch ohne Chefdesigner wachsende Umsätze verzeichnen. Dieser Posten ist übrigens in Frankreich genau so wie international sehr heiß begehrt. In Zukunft ist nun aber Simons für die Haute-Couture-, Damen-Prêt-à-Porter- und Accessoire-Kollektionen zuständig. Erfahrung genug hat er ja: Seit 1996 entwirft er seine eigene Männerkollektion, seit 2005 arbeitete er als Kreativdirektor beim Prada-Tochterunternehmen Jil Sander. Er wird nicht nur von Kritikern und Fans gefeiert, sondern – wie man sieht – auch in der Branche heiß gehandelt.

Die Marke Dior soll er jetzt auf neue Bahnen lenken – wie es auch Delphine Arnault vorsieht, die Tochter des LVMH-Chefs, die als “treibende Kraft” hinter der Neuorientierung des Konzerns gilt. Raf Simons besonderes Talent ist es, minimalistischer Mode neue Impulse zu geben und – wenn nötig – dazu auch zu maximalistischen Mitteln zu greifen.

Das Unternehmen Christian Dior wurde vom gleichnamigen Gründer 1946 ins Leben gerufen. Bis zu seinem Tod 1957 prägte der Franzose die Damenmode seiner Zeit wie kein anderer: taillierte Schößchenjacken, weit ausladende Röcke und pastellige Farben – heute “die Mode der 50er” – stammen aus seiner Feder. Sein Nachfolger wurde Yves Saint Laurent (“Revolutionär” des Modedesigns), auf ihn wiederum folgte 1961 Marc Bohan, der bis 1989 Stars und Adel einkleidete. Danach sorgte die Marke kaum mehr für Aufsehen, bis John Galliano seinen Stift bei Dior ansetzte. Die Marke kam wieder ins Gespräch, legte ihr verstaubtes Image ab und hatte mit dem extravaganten Galliano wohl die perfekte Gallionsfigur gefunden, um sich auf das Erbe Diors zu berufen.

Burka und High Heels – Mode in Afghanistan

© himbeerline - Fotolia.com

© himbeerline - Fotolia.com

Während der Süden und Osten Afghanistans unter dem Aufstand der Taliban leidet, ist die Lage in der Hauptstadt und anderen großen Städten im Norden und Westen des Landes relativ sicher. So sind in Kabul Boutiquen und Friseursalons groß im Kommen. Früher gab es Prügel von den Taliban, heute ist das moderne westliche Bild fast schon erschreckend.
In den vergangenen Jahren haben die Männer in Kabul eine große Leidenschaft für ihr Aussehen entwickelt, meint ein afghanischer Friseur. Er selbst floh nach der Machtübernahme der Taliban mit seiner Familie nach Indien, um dort sein Handwerk zu lernen. So bringen die jungen Männer Fotos von europäischen, amerikanischen und indischen Film- und Sportstarts mit und wollen ihre Haare und ihre Bärte genauso geschnitten haben. Aus diesem Grund liegen auch Modezeitschriften in jedem Friseursalon aus.
Die jungen Frauen und Männer wollen die modernsten Marken haben, wenn die Jeans, Hemden und Kleider kaufen. Nach der langen Zeit der traditionellen Männerkluft im langen Hemd, einer weiten Hose und dem Turban, ist es nun Zeit für eine Veränderung.
Auch wenn die Männer in Kabul anfangen, sich modisch zu kleiden, ist es auch noch ein weiter Weg, bis Frauen dies öffentlich tun können. Frauen verhüllen sich weiterhin in ihre Burka, doch manchmal gelingt es, einen Blick zu erhaschen, wenn High Heels und Jeans unter dem langen Mantel hervorlugen. Aus diesem Grund sind es eher die Männer, die in Kabul modisch auffallen.
2009 startete eine Fernsehserie, die sich in die Richtung „Germanys Next Topmodel“ bewegte. Die Leute sollten ihren Stil und ihre Kleidung vorstellen und die Nachfrage war enorm. Widerstand kam jedoch von den Islamgelehrten, weshalb die Serie abgesetzt wurde. Nun sind die Leute jedoch voller Hoffnung, dass sie im Laufe des Jahres weitergeführt wird, damit der Fortschritt nicht gestoppt wird.

Ringelshirts und Marinelook, der Frühling ist da!

Marine-Look©lanych - Fotolia.com

Marine-Look©lanych - Fotolia.com

Die Klassiker der Mode scheinen niemals auszusterben und erleben ihren zweiten Frühling immer wieder auf ein Neues. So auch in diesem Jahr, wo sich in verschiedensten Formen wieder das Ringelshirt durch die erste Frühlingssonne bewegt.

Schon Pablo Picasso liebte die quer gestreiften T-Shirts und Audrey Hepburn brachte die gestreiften, dünnen Pullis zu ihrer Zeit modisch groß heraus. Die ersten Frühlingsboten zeigen sich seither nicht mehr nur auf Wiesen und an Wegesrändern, sondern in Form von Ringelstreifen auf sämtlichen Modestücken. Auf Kleidern, Blazern, Hüten und sogar Sandalen zeigen sie sich.

Am beliebtesten dabei ist nach wie vor Marine-Look, mit seinen schmalen Ringeln in Blau und Weiß. Doch egal, in welchem Farbton, sollte sich in diesem Frühling in jedem Kleiderschrank mindestens eine Variante des Ringeltops oder -shirts wiederfinden. Auch Schwarz, Beige oder bunte Farben dürfen sich um den Stoff ringeln.

Die Hollywood-Riege á la Paris Hilton und Heidi Klum machen bereits vor, wie das Geringelte in dieser Saison getragen wird. Hauptsache lässig, heißt hier die Antwort. So werden die Trendteile am liebsten in einem lockeren Schnitt getragen, die viel Bewegungsfreiheit lassen. Auch an unterschiedlichen Kombinationen braucht hier nicht gespart werden und die lässige Matrosen-Variante lässt sich zu fast allen Lieblingsstücken tragen. Ganz klassisch kombiniert man hierbei mit Jeans oder einer schmalen Capristretchhose. Auch ein unifarbener Rock und an kühleren Tagen ein zusätzlicher Blazer, passen perfekt zum Look.

Unter den Stars gern gesehen, sind in diesem Jahr jedoch vor allem lässige Boyfriend-Jeans zum Ringelshirt oder Bikerboots und Lederjacke. Zu sexy Röhrenhosen oder schicken spitzen Pumps kann jedoch genauso zurückgegriffen werden. Für die wärmeren Tage, die sich mit dem Ringel-Look ankündigen, empfiehlt sich natürlich die Variante mit Mini- oder auch Maxi-Rock. Das passende Schuhwerk reicht dabei von Flip Flops über Wedges bis hin zu Ballerinas.

Mode für den Raum – Kissen machen Stimmung

©Gina Smith - Fotolia.com

©Gina Smith - Fotolia.com

Nicht nur unsere Kleidung hat das Privileg in Mode zu sein, auch unsere eigenen vier Wände freuen sich über Abwechslung und einen neuen modischen Look. Kissen sind tolle Accessoires, die ohne viel Aufwand eine hohe Wirkung im Raum erzielen können.
Sie sind kuschelig, gemütlich und weich und finden nahezu überall gut Platz. Egal ob auf der Couch auf dem Bett oder auf dem Boden, Kissen sind praktisch bequem und können den Raum dekorativ aufwerten.
Der Beginn der Frühlingssaison eignet sich wunderbar, um mal wieder frischen Wind in die Wohnung zu lassen. Warum nicht beim Umdekorieren auch einfach mal ein paar neue Kissen oder zumindest Bezüge besorgen? Es gibt sie in viele Formen und aus verschiedensten Materialien. Die einen eignen sich prima zum Kuscheln, andere machen eher als Zierkissen etwas her.
Frische Farben und frühlingshafte Muster liegen jetzt natürlich voll im Trend. Sucht man neue Kissen für ein Sofa sollte man darauf achten, dass diese zum einen bequem sind und zum anderen gut aussehen. Mit Farben, Drucken und Mustern kann man wunderschöne Akzente setzen. Auch Schlafsofas für kleine Räume bieten eine tolle Möglichkeit für farbenfrohe Kissen. Gerade in kleineren Räumen sind Farben und Muster nämlich meist ausschlaggebend für den Charakter des gesamten Zimmers. Wählt man Kissen aus Materialien wie Leinen, Baumwolle oder Leder, wirkt der Raum eher natürlich. Um ein romantisches Flair zu erhalten, eignen sich Kissen mit Stickereien oder Spitzenapplikationen. Wer es lieber etwas rustikaler mag, sollte auf Filz setzen. Übrigens lassen sich Hüllen für ein Kissen auch ganz einfach selbst nähen, so kann man sich ein Kissen noch individueller nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten. Für den Frühling eignen sich besonders helle Farben und leichte Stoffe. Schmetterlinge, Vögelchen oder Obt und Früchte sind als Motiv in dieser Saison der Renner. So einfach kann man sich den Frühling nach Hause holen.

Im Porträt: Stardesignerin Jil Sander

Mode©fuxart - Fotolia.com

Mode©fuxart - Fotolia.com

Heidemarie Jiline Sander ist die Gründerin des Modeunternehmens Jil Sander. 1968 rief sie das Label ins Leben, das “nicht Mode für jeden” entwirft, wie es in einer der ersten Werbekampagnen heißt. 1975 wollte sie ihre Mode in Paris vorstellen, scheiterte aber mit ihren Kaschmirmänteln und Blazern und Blusen – seitdem war sie immer in Mailand dabei. Ihre Mode war kühl und geradlinig. Sie selbst stand sogar für diverse Werbekampagnen vor der Linse.

1989 ging sie mit ihrem Unternehmen an die Börse, expandierte, eroberte Amerika und Asien. Doch auf einmal kam der Umbruch, die Umsätze blieben aus, bis sie schließlich 1999 die Mehrheitsaktien der Jil Sander AG an die Prada-Gruppe verkaufte. Ein schwerer Schritt. Nach einem Jahr verlies sie ihr eigenes Haus, das der Prada-Boss Patrizio Bertelli mit eiserner Faust führte. 2003 versuchte sie eine Rückkehr, gab sich aber ein Jahr später schon wieder geschlagen. Bertelli und Sander waren zwei Paradebeispiele an Sturheit, deshalb konnte diese Zusammenarbeit wohl nicht funktionieren.

Mittlerweile hat Jil Sander noch zwei Mal den Besitzer gewechselt: 2006 kaufte der britische Finanzinvestor Change Capital Partners das Unternehmen von Prada, 2008 ging es an das japanische Onward Holdings. Nun will Frau Sander höchstpersönlich wieder ans Steuer. “Es fühlt sich so an, als würde ich nach einer kurzen Reise wieder nach Hause kommen”, lies sie über ihre Agentur verlauten. Doch in den letzten acht Jahren ist in ihrem “Heim” einiges passiert. Raf Simons, Kreativdirektor bei Jil Sander seit 2005, weicht der Gründerin selbst. Seine letzte Kollektion für das Label, die er auf der Mailänder Modewoche präsentierte, war auch ein Abschiedsgruß.

Mode bei den Oscars 2012

©fotokalle - Fotolia.com

©fotokalle - Fotolia.com

Auch wenn sich beim Oscar eigentlich alles um Filme und deren Schauspieler, Regisseure und Kamerateams dreht, zieht dieses Event der Extraklasse die Blicke regelmäßig auch noch wegen etwas anderem auf sich. Der rote Teppich ist ausgerollt, das Blitzlichtgewitter bricht los – klar das sich solch eine Gelegenheit prima eignet um seine schönste Robe zu präsentieren.
Auch in diesem Jahr haben es sich die Promis nicht nehmen lassen und sich ordentlich in Schale geworfen. Emma Stone, Angelina Jolie, Penelopé Cruz – alles was Rang und Namen hat, war anwesend und überließ bei seinem Styling nichts dem Zufall. Auch wenn Größen wie Cate Blanchet, Charlize Theron und Anne Hathaway in diesem Jahr gar nicht erst erschienen sind, konnten ihre Kolleginnen den staunenden Zuschauern viele wunderschöne Outfits bieten.
Penelopé Cruz kam zum Beispiel in einer atemberaubenden himmelblauen Robe von Giorgio Armani, während Michelle Williams in diesem Jahr auf Rot setzte und mit einem Kleid von Louis Vuitton die Blicke auf sich zog.
Auch die junge Kollegin Emma Stone setzte ganz auf den klassischen Ton und stahl den Ladies mit ihrem traumhaften Look von Giambattista Valli beinahe die Show. Das vom Schnitt eher schlichte Kleid trumpfte mit einer großen Schleife am Hals auf  und leuchtete in seinem Rot mit dem berühmten roten Teppich um die Wette. Auch wenn Michelle Williams in diesem Jahr leider keinen Oscar mit nach hause nehmen konnte, so war sie doch zumindest auf dem roten Teppich eine der Gewinnerinnen. Sie bewies Mut und kam in einem knalligen Koralleton, das Kleid mit Rüschen und Schößchen wirkte zuckersüß und war ebenfalls aus dem Hause Vuitton. Einen Engel gleich erschien Gwyneth Paltrow in einer schlichten, aber sehr stilvollen Robe vom Stardesigner Tom Ford.
Alles in allem waren die Oscars wieder einmal ein Fest der Sinne. Die Damen der Filmwelt überraschten und überzeugten mit guten Geschmack und viel Eleganz. Auch wenn hier und da ein kleiner Faux Pax hervorblitzte, so glichen die Kolleginnen dies mit viel Stil stets wieder aus. Bei so viel Schönheit, tritt der eigentliche Anlass fast in den Hintergrund.

Der Klassiker: Hahnentrittmuster

©Hasan Ugurlu - Fotolia.com

©Hasan Ugurlu - Fotolia.com

Klassiker sind natürlich immer modern, können aber auf den ersten Blick auf manchmal bieder oder konservativ wirken. Das Hahnentrittmuster gehört jedoch definitiv nicht dazu. Im Gegenteil, denn es erlebt momentan ein echtes Revival in der Modeszene.

Egal ob im Großprint oder eher klein und filigran, dass Hahnentrittmuster ist wieder im Kommen und gehört auf jeden Fall in den Kleiderschrank jeder modebewussten Frau. Stardesigner wie Gucci, Ferragamo oder YSL haben den Klassiker für sich entdeckt und ihre Models in verschiedenen Stücken in dem berühmten Schwarz-Weiß-Look über die internationalen Laufstege geschickt. Selbst Stars wie Kim Kardasian, Gwyneth Paltrow oder Penelopé Cruz tragen den stylischen Look in allen Variationen. Genau das ist nämlich das tolle daran. Dieses Muster wirkt elegant und hip zugleich. Es kann genauso gut zu knalligen Farben getragen werden, wie zu sanften Pastelltönen. Ganz gleich ob auf Kleidern, Röcken, Blazern, Jacken,Mänteln, Schuhen oder Schals – Der Hahnentritt-Print ist ein echter Eyecatcher. Das schwarz-weiße Musterwunder macht auch zu allen Anlässen eine gute Figur. Als Rock mit einfachem Shirt, leichtem Schal und stylischen Wedges, wirkt der Hahnentritt-Look cool und lässig. Zu High Heels mit Clutch und knallrotem Lippenstift, wirkt beispielsweise ein Etuikleid mit dem schwarz-weißen Muster extrem sexy und sehr elegant. Auch Accessoires mit dem auffälligen Print haben echtes Talent. Ein Tuch eine Tasche oder schöne Schuhe als Hingucker, machen aus jeder schlichten Jeans-Kombination ein tolles Outfit. Inzwischen gibt es sogar Strümpfe oder Schmuck mit dem beliebten Klassiker. Aber auch hier ist wie immer Vorsicht geboten. Ein Eyecatcher im Hahnentrittmuster ist völlig ausreichend und sollte weder durch andere Muster noch durch sich selbst in hoher Anzahl überboten werden. Übrigens gibt es statt des klassischen schwarz-weiß auch andere Farbkombinationen. So kann man klassisch und trotzdem farbenfroh den Frühling begrüßen.